Greenscreen – Postproduction

•Januar 15, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Wie bereits das letzte mal angedeutet, haben wir eine .. dass heißt eigentlich 3 Szenen, in denen ein GreenScreen zur Anwendung kam. Wir wollten damit Ausschnitte aus einer Nachrichtensendung nachstellen.

Bei dem Greenscreen (oder Bluebox) Verfahren, welches auch bei sehr vielen Hollywood Filmproduktionen verwendet wird, wird ein Akteur oder sonstiges im Studio vor einer grünen Wand gefilmt. Es ist wichtig darauf zu achten, dass er sich farblich vom Hintergrund gut abhebt. Bei dem gewonnene Filmmaterial, kann danach von entsprechenden Programmen, der Akteur “ausgeschnitten werden”, indem die grünen Bereiche ausgeblendet bzw. gelöscht werden.

Das ganze ist natürlich nicht so einfach, besonders dann nicht, wenn man es zum ersten mal mit “echtem” Filmmaterial ausprobiert und einem kein entsprechender Computer zur Verfügung steht. Ich denke selbst momentan erhältliche High End PCs, würden ihre Liebe Not mit der von After Effects benötigten Rechenleistung haben.

Nach einigem herumprobieren, wurde aus dem hier …

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… das hier:

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… gar nicht mal so gut …

So sah es in After Effects aus:

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Die Tatsache, dass das Filmmaterial in einem 16:9 HD Format aufgenommen wurde, verbesserte den benötigten Rechenaufwand auch nicht wirklich. Am Ende musste ich etliche Bild-verbessernde Effekte wieder löschen und die Auflösung des Videos um die Hälfte reduzieren, da der PC einfach nicht mehr damit fertig wurde.

Selbst dann brauchte das Rendern des finalen Outputs unglaublich lange:

Das Video hat 25fps (frames per second / Bilder pro Sekunde) … um ein Bild/Frame zu berechnen, brauchte der PC in etwa 10 Sekunden. Die 3 Szenen mit dem Nachrichtensprecher dauern insgesamt 50 Sekunden. Das sind: 25*10*50 ~ 200 Minuten Rechenzeit für 50 Sekunden Film und das bei unserem Micky Maus Projekt ;) . (… und das war die Low Quality Version)

Ich habe bereits über Creative Cow gepostet. Dort findet man auch etliche (Video-) Tutorials über Greenscreening in After Effects, zum Besipiel dieses: http://library.creativecow.net/articles/kramer_andrew/colorkey.php

-Phil.

No Budget Film – Drehtag

•Januar 10, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Ende Dezember war es soweit – der Drehtag stand an. Wenn man so etwas zum ersten mal macht, sind die Probleme natürlich vorprogrammiert, aber alles in allem haben wir uns wacker geschlagen denke ich.

Hier ein paar Fotos:

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Letze Anweisungen bevor es losgeht …

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Ein Schmuddelfilm? Aber nicht doch …

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Ja .. was soll das denn darstellen? Das war unser (dilettantischer) Versuch eines “Greenscreens” ;) . Näheres dazu gibt es im nächsten Post

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Wenn man so ein Projekt in Angriff nimmt, sollte man auf jeden Fall mind. 2 Stunden zur Vorbereitung einplanen. Den Großteil des Equippments bekamen wir von der TU zur verfügung gestellt, jedoch erst am Vortag, so dass wir praktisch keine Zeit hatten, uns ausreichend damit Vertraut zu machen. Unser Equipment:

  • 4 Kameras: 2 von der TU und 2 private. Wir mussten alle ausprobieren, da leider die eine TU Kamera keinen Audioingang für ein Mikrofon hatte und die andere einen defekten. Da die anderen 2 jedoch von der Bildqualität nicht mithalten konnten, fiel die Wahl schlußendlich erst wieder auf eine Kamera von der TU: HD SONY N50 HDR HC3E (kein AudioIn). Wir sahen uns daher gezwungen, den Sound extern, über einen Laptop aufzunehmen.
  • 1 Boom Mic (“Mikrofon auf einer Stange”), ein Lavalier Mikrofon und ein normales.
  • ein Haufen (teilweise defekter !) Kabeln ;(
  • 3 mal 800WATT Scheinwerfer. Diese wurden uns nicht zur Verfügung gestellt, wir mussten sie um 20€ das Stück über das Wochenende von einem Verleih ausborgen. Also ganz genau genommen ist es dann doch kein No Budget Film, aber das wäre ja Haarspalterei ;)
  • Ein Laptop (mit Windows Vista … schlecht, sehr schlecht!)

Ein großes Dankeschön an die Darsteller, die sich für dieses Projekt Zeit genommen haben und an die Freundin von Christof, die fleißig mitgeholfen hat, und ihren Eltern, deren Haus wir für den Dreh benutzen durften.

-Phil.

Creative Cow – Adobe After Effects Tutorials

•Januar 6, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Adobe After Effects ist ein Videobearbeitungs Programm mit dem Hauptaugenmerk auf Effekten (darum der Name). Es bietet schier unendliche Möglichkeiten, wenn man sich nur auskennt. Wenn man die Grundlagen einigermaßen beherrscht, kann einem die Seite Creative Cow mit vielen (Video-) Tutorials sicher weiterhelfen.

Creative Cow: http://library.creativecow.net/

Anmerkung zu Adobe After Effects: Wenn man mit diesem Programm arbeiten und dabei nicht verzweifeln will, dann sollte der PC schon einiges “unter der Haube” haben. Ein 4 Jahre alter Singlecore 2,4GHz Prozesser ist eigentlich nicht ausreichend, was mir große Probleme bei dem Projekt beschert hat. Außerdem sind 2 GB Arbeitsspeicher absolutes Minimum.

Adobe TV

•Januar 2, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Wer kennt Adobe nicht? Von Acrobat Reader, über Photoshop bis hin zu Videobearbeitungsprogrammen ala Premier Pro und After Effects … all das beitet die Firma Adobe an. Über den Preis der Produkte reden wir besser nicht, aber wer die Möglicgkeit hat, mit Photoshop, Premier Pro oder After Effects zu arbeiten, für den ist sicher diese Seite von Interesse:

Adobe TV: http://tv.adobe.com/#

Reinschauen lohnt sich.

Backyard FX

•Dezember 26, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Backyard FX oder BFX von Ingimogul ist eine Show auf youtube. Wenn ihr schon immer wissen wolltet, wie man Special Effects leicht selbst nachmachen kann, dann sind die Videos von Ingimogul für euch sicher von interesse.

In dem folgenden Beispiel wird versucht, das “schmelzende Gesicht” aus dem ersten Indiana Jones Film nachzumachen.

Youtube channel von Indimogul: http://www.youtube.com/user/indymogul

Tipps und Tricks von Jack Black.

•Dezember 18, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Auf acceptable.tv gibt es 8 unterhaltsame Tutorial Videos mit Jack Black, bei denen man sich nützliche Informationen und Tricks für sein erstes Filmprojekt abschauen kann.

Die anderen Videos findet ihr hier: http://acceptable.tv/tutorials

Give Peace a Chance – Plot & Threatment.

•Dezember 12, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Damit ist nicht etwa der Song von John Lennon gemeint, sondern das ist das vorgegebene “Leit-Thema” des Filmprojekts. Zu diesem galt es nun ein Plot und Threatment zu schreiben … aber stop, was ist das?

Der Plot beschreibt in einem Satz die Handlung des Films.

Das Threatment ist eine kurze Zusammenfassung des Films in wenigen Sätzen.

Am Anfang hatte natürlich jeder seine eigenen Vorstellungen (oder auch keine), wie das Plot und Threatment auszusehen hatte. Wir einigten uns aber schließlich auf die Idee von Alexander T. welcher in weiterer Folge auch gleich zwangsverdonnert wurde, das Drehbuch zu schreiben.

Plot:
Der Streit eines Ehepaares wird in abhängigen Kontext zu Nachrichten/Geschehnissen in der Welt gesetzt, die erkennen lassen, dass kleine Auseinandersetzungen oft große Folgen haben können.

Treatment:
Der Film wird eingeteilt in die Kapitel„Auslöser“, „Provokation“ und „Eskalation“. Jeweils nachdem die Kapitel mit einer entsprechenden Überschrift eingeleitet wurden, ist ein Nachrichtensprecher zu sehen, der nacheinander über die Auslöser eines Konfliktes, wie Finanzkrisen und Unzufriedenheit, die Provokation und Eskalation mit ersten Aufständen und Opfern referiert. Doch statt Bilder aus Kriesengebieten zwischen seinen Vorträgen zu zeigen, wird ein Ehepaar vorgestellt, dass genau diese Stadien eines Konfliktes selbst durchlebt – Bis sie, nachdem der Ehemann den Liebhaber seiner Frau zusammengeschlagen hat, zerstört dasitzen und die Frage in den Raum werfen, ob das der richtige Weg war- denn „Was käme heraus, würden wichtige Staatsmänner so mit Konflikten umgehen…“

Die Länge des Films soll 3:00 bis 3:30 Minuten betragen, nicht mehr und nicht weniger. Ein 3 Minuten Film, das hört sich nicht lange an – ist es auch nicht, aber den Arbeitsaufwand der damit verbunden ist, sollte man nicht unterschätzen (was sich später noch zeigen wird).

-Phil.

No Budget Film – the beginning

•Dezember 7, 2008 • 2 Kommentare

Hallo und herzlich willkommen auf meinem ‘No Budget Film’ weblog.

Bei diesem Blog dreht sich alles um  No-Budget-Filme und deren Werdegang (nicht zu verwechseln mit  Low-Budget-Filmen!). Ich werde Links zu guten Tutorials und Allerlei posten – alles was einem dabei helfen kann, seinen eigenen (No Budget-) Film zu erschaffen. Ich möchte diese Gelegenheit aber auch gleich Nutzen und über mein eigenes Film Projekt erzählen. Denn vielleicht könnt ihr ja aus so manchen Fehlern lernen, die bei diesem Projekt sicher passieren werden.

Zu meinem Projekt:

Der Film muss im Zuge einer Lehrveranstaltung (LVA) auf der TU WIEN gedreht und produziert werden. Bei der LVA handelt es sich um “Multimedia Produktion 1″ – ein Pflichtgegenstand für Studierende der Richtung Medieninformatik mit Schwerpunkt “Design”. Nach einem vorgegebenen Thema muss eine Gruppe von 3 Studenten zuerst Plot & Threatment erstellen, dann ein Drehbuch schreiben und schließlich einen Film drehen und produzieren.

Das Team: Christof K., Alexander T. und meine Wenigkeit.

-Phil.